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4 Tipps, um den Weg vor der Diagnose besser zu bewältigen

RATSCHLAG

Von : Vik

Vor 7 Monaten

Manchmal hast Du schon seit Monaten das Gefühl, dass etwas mit Dir nicht stimmt.

Ein Gefühl, ein Unbehagen, eine Empfindung, eine Unannehmlichkeit oder auch ein Schmerz bricht in Dein Leben ein und es wird immer peinlicher. Deine Mitmenschen verstehen nicht unbedingt, was mit Dir los ist, da man es Dir nicht immer ansieht, und vielleicht erwähnen viele von ihnen die Möglichkeit eines psychologischen Problems.

Wie ärgerlich ist das denn, nicht wahr? Denn Du weißt am besten, wie Du Dich fühlst.

Dann beschließe, einen Arzt aufzusuchen, um endlich einen Namen für das zu finden, was Du hast; aber das ist nicht immer einfach. Zwischen dem Unwissen mancher Ärzte über bestimmte Krankheiten und Deiner eigenen Angst, der Wahrheit ins Auge zu sehen, kann es passieren, dass Du Dich auf diesem Weg verirrst.

Heute möchte ich Dir vier Tipps geben, die Dir das Leben leichter machen!

 

1) Vielleicht eines der wichtigsten Dinge: Vermeide zwanghafte Besuche im Internet, wenn Du Dich in einer akuten Phase befinden; Du wirst immer noch keine genaue Diagnose erhalten und Deine Ängste angesichts Deiner Störung möglicherweise noch weiter verstärken. Am besten vereinbarst Du so schnell wie möglich einen Termin bei demjenigen, mit dem alles beginnt: Deinem Hausarzt.

 

2) Wenn Dein Hausarzt Dir nach mehreren Versuchen keine zufriedenstellende Antwort geben kann, zögere nicht, einen anderen Hausarzt aufzusuchen. Dein "Hausarzt" wird Dir das nicht übelnehmen und sich auch nicht betrogen fühlen! Er weiß, dass er Dich gut kennt und es kann sein, dass er manche Dinge nicht mehr sieht. Die therapeutische Irrfahrt beginnt oft mit einer diagnostischen Irrfahrt, weil Dein Arzt nicht darin geschult ist, zu sehen, was Du hast und Dich daher logischerweise nicht an einen geeigneten Spezialisten überweisen kann.

 

3) Parallel dazu, während Du auf dem Weg zu einer Antwort bist, kannst Du bereits nach Praktiken suchen, die Dir Linderung verschaffen. Manchmal, wenn Du Kopfschmerzen hast, nimmst Du eine Tablette, die Dir Linderung verschafft, obwohl Du den Grund für Deine Migräne nicht kennst. Dasselbe gilt für alles andere: Es gibt einerseits die therapeutische Pflege und andererseits die Komfortpflege. Hypnose, Akupunktur, Sophrologie, Homöopathie vielleicht - zögere nicht, verschiedene Techniken auszuprobieren, um Dich um Dich selbst zu kümmern, denn darunter ist wahrscheinlich (mindestens) eine, mit der Du Dich besser fühlen wirst, indem Du die Unannehmlichkeiten verringerst, die Dir diese Störung, für die Du noch keinen Namen hast, bereitet. Es ist eine gute Möglichkeit, Deiner Behandlung einen Schritt voraus zu sein und Dich nicht passiv zu fühlen, was Dir psychologische Befriedigung verschafft.

 

4) Bewahre Deine Gesundheit in Zeiten, in denen es Dir gut geht, in Zeiten, in denen Du keine Schmerzen hast: Bald wirst Du Gewissheit haben und Deine Diagnose wird dem, was Du hast, einen Namen geben. Dann wird Dir höchstwahrscheinlich eine Behandlung vorgeschlagen. Es ist immer eine gute Idee, Deinen Körper physisch auf diese Behandlung vorzubereiten! Lebensweise, Ernährung, körperliche Aktivität, ... Wenn Du anfängst, Dir diese Verhaltensweisen anzueignen, kannst Du die Durchführung der Behandlung optimieren, Rückfälle vermeiden oder das Auftreten anderer Gesundheitsprobleme verzögern. Sport kann Dir auch dabei helfen, Giftstoffe auszuscheiden und so die unangenehmen Nebenwirkungen von Medikamenten zu mildern. Außerdem kannst Du dadurch Dein Schicksal selbst in die Hand nehmen, was Dir psychologisch sehr gut tun wird!

 

Halte durch und sei Dir bewusst, dass alle schlechten Dinge einmal ein Ende haben.

Ich wünsche Dir viel Glück!

 

Giacomo Di Falco, Psycho-Onkologe

 

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