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Bewältigung der Flut von Emotionen im Zusammenhang mit der Krankheit

RATSCHLAG

Von : Vik

Vor mehr als 1 Jahr

Ständig müde zu sein, Schmerzen zu haben, frustriert zu sein, nicht alles tun zu können, was man tun möchte, kann eine emotionale Flut erzeugen: Wut, Traurigkeit. 

Was ist mit all dem zu tun? 

Gib Deinen Emotionen Raum: Wut, ein Gefühl der Ungerechtigkeit, Traurigkeit, Ärger, Erschöpfung und Unverständnis. All das gehört zum täglichen Leben eines jeden Menschen, gewinnt aber im Krankheitsfall noch mehr an Bedeutung. Es ist wichtig, sie durch meditative Praktiken, Massagen oder auch Sport im Körper zu leben.

Ich schlage eine kleine geführte Visualisierung vor, damit Du Dir deine Empfindungen wieder aneignen kannst.

Was passiert da wieder in meinem Körper? Woher kommt die Emotion? Ist es heiß? Kalt? Angespannt? Weich? Ohne jedes Gefühl? Wenn Emotion einen Namen hätte, wie würde er lauten? Eine Farbe? Ein Material?

Eine Emotion zu identifizieren und zu benennen ist eine hervorragende Möglichkeit, sie zu zähmen, weniger Angst vor ihr zu haben und sie sanft zu verarbeiten. Jede Emotion steht für einen der 5 Schritte im Prozess der Krankheitsakzeptanz. Dich zu identifizieren und mit einem Therapeuten oder den Menschen in Deinem Umfeld zu besprechen, kann Dir helfen zu erkennen, wie sie sich entwickeln.

Denkansätze für die Überwindung 

1. Du kannst damit beginnen, Dir diese Fragen zu stellen und Deine Gefühle aufsteigen zu lassen: 

    Was passiert da schon wieder in meinem Körper?

    Was kann ich nicht mehr tun? Was kann ich weiterhin tun?

    Was kann ich anpassen? Was kann ich jetzt tun?

    Welche neuen Rollen kann ich einnehmen (zu Hause, bei der Arbeit, mit unseren Lieben)?

2. Von spezialisierten Therapeuten oder Coaches begleitet werden, um unsere neuen geistigen und körperlichen Grenzen kennenzulernen und uns selbst wieder zu erkennen.

3. Umgib Dich mit Gleichgesinnten: durch soziale Netzwerke, Diskussionsgruppen oder Patientenverbände.

Pass gut auf Dich auf,

Camille (@holaeczema) 🥰

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