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Dieser Dokumentarfilm hat mir geholfen, mit der Angst vor einem Wiederauftreten meiner Krankheit umzugehen!

KÖRPERLICHE AKTIVITÄT

Camille Esayan

Von : Camille Esayan

Veröffentlicht Es gibt 8 Monate

"🛶Seit mein Liebster mir zum Geburtstag ein Kajak geschenkt hat, habe ich eine echte Leidenschaft für diesen Sport entdeckt, der es mir ermöglicht, auf sanfte Weise die nach meiner Brustkorboperation verloren gegangene Rückenmuskulatur zu stärken und mich beim Fahren auf dem Wasser zu entspannen. Als ich also die Beschreibung des Dokumentarfilms "The River Runner" auf Netflix las, erwartete ich einen Film über Kajakfahren, nicht über Krebs! 🎦 Ich entdeckte diesen Dokumentarfilm in diesem Sommer, als sich der Jahrestag meiner Operation näherte und ich begann, ein Wiederauftreten des Krebses und den Tod zu fürchten. Dieser Dokumentarfilm kam genau zum richtigen Zeitpunkt, um mich zu beruhigen, und ich möchte Dir heute davon erzählen.

Die Leidenschaft des Kajakfahrens ist stärker als der Krebs

@scottlindgren_ ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Kajakfahrer und ist mit seinem Team einige der gefährlichsten Flüsse der Welt hinuntergepaddelt, vom Himalaya über die Sierra bis zum Mount Keilash. ⛰️

Neben seiner beruflichen Karriere ist das Kajakfahren für ihn vor allem eine Möglichkeit, an die Grenzen seines eigenen Körpers zu gehen und sich selbst zu beweisen, dass er stark und zäh ist, dass ihm nichts etwas anhaben kann, um so seine schmerzhafte Vergangenheit und den Alltag hinter sich zu lassen.

💪 Scott sagt, dass es in den ersten dreißig Jahren des Kajakfahrens nicht gut war, seine Emotionen herauszulassen und seine Verletzlichkeit zu zeigen. Man musste immer einen kühlen Kopf bewahren und durfte nicht nachgeben, sonst würde man die Expedition und das Leben der Gruppe gefährden. 

Bis... er sich 2007 im Alter von 34 Jahren mitten im Weißen Nil wiederfand, unfähig zu paddeln, mit völlig verschwommener Sicht. Sein Körper sandte ihm die ersten Signale, dass etwas nicht stimmte. Zehn Jahre lang legte er das Kajakfahren auf Eis. In dieser Zeit unterzog er sich medizinischen Untersuchungen und entdeckte schließlich 2014, dass er einen Hirntumor hatte. Für seine Sehprobleme gab es endlich eine Erklärung. 🩺

Im Jahr 2016 traf er Patricia, seine Ex-Freundin, die ihn ermutigte, seine "emotionale Verletzlichkeit" loszulassen, und er begann sofort wieder mit dem Kajaktraining, mit einer völlig anderen Lebensphilosophie und Herangehensweise an diese Disziplin. 

Trotz der Operation wuchs sein Tumor weiter und sein Arzt riet ihm dringend zu einer Strahlentherapie. Scott ist jetzt mitten in den Vorbereitungen für die Überquerung des letzten der vier Flüsse am Berg Keilash in Tibet, des Indus, des einzigen, den er noch nicht überquert hat. Er beschloss, die Bestrahlung zu verschieben, um sich der Herausforderung zu stellen, was ihm auch mit Bravour gelang. Als er zurückkehrte, zeigte sein Nachfolge-MRT, dass sich sein Tumor wie durch ein Wunder stabilisiert hatte. 

Er setzt nun seine Behandlung fort und fährt Kajak.

Eine große Botschaft der Hoffnung

💡Vielleicht hatte das Kajakfahren nichts mit der Stabilisierung seines Tumors zu tun, vielleicht aber doch? Auf jeden Fall neige ich zu der Überzeugung, dass es sich positiv auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken kann, wenn wir körperlich und geistig im Einklang sind, d. h. wenn unser Leben - privat und beruflich - mit dem übereinstimmt, was wir uns zutiefst wünschen. 

😔Während ich Angst vor dem Sterben und dem Wiederauftreten des Krebses hatte, hat dieser Dokumentarfilm in mir den Wunsch geweckt, noch intensiver zu leben, indem ich mich mehr mit meinen tiefsten Sehnsüchten verbunden habe. Ich habe beschlossen, bald aus Paris wegzuziehen, um in einem Haus am Wasser zu leben, und ich habe beschlossen, mich in meinem Berufsleben auf meine persönlichen Projekte zu konzentrieren, die mich mehr erfüllen! 

Man hat nur ein Leben, und ob mit oder ohne Krebs, man muss das Beste daraus machen! Als ich diesen Dokumentarfilm gesehen habe, habe ich das verstanden und konnte so meine Angst vor einem Rückfall und dem Tod besser in den Griff bekommen.

Die 3 guten Gründe, sich "The River Runner" anzusehen

Leidest Du an einer chronischen Krankheit oder an Krebs? Ich kann diesen Dokumentarfilm nur empfehlen:

👉 wenn Du Dich für die Vorteile interessierst, die körperliche Aktivität für Deine Gesundheit haben kann,

👉 wenn Du Dich über die Zusammenhänge zwischen Emotionen, Körper und Gesundheit informieren möchtest

👉 oder wenn Du eine Phase des Zweifels oder der Angst vor Deiner chronischen Krankheit oder Krebs durchmachst und einen Schub an Hoffnung und Positivität brauchst.

Du kannst den Dokumentarfilm "The River Runner" auf Netflix ansehen.

Pass gut auf Dich auf und wir sehen uns nächsten Monat für eine neue Empfehlung!"

@camilleesayan

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