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Der Verlauf der Krankheit ist nicht geradlinig

RATSCHLAG

Camille Vorain, Patienten und Gesundheitscoach

Von : Camille Vorain, Patienten und Gesundheitscoach

Veröffentlicht Es gibt 12 Monate

"Heute werde ich mit Dir über ein sensibles Thema sprechen: die Akzeptanz oder Aneignung der eigenen Krankheit. Es führt zu einem Zustand der Ruhe, in dem man seine Energie in das Leben mit der Krankheit steckt. Das bedeutet nicht, dass wir resignieren, wir geben einfach zu, dass es heute zu unserem Leben gehört. 

Wir können viele Stunden in unseren Köpfen verbringen und versuchen zu verstehen, warum wir, wie wir diese Krankheit beheben können, was sie verursacht hat, wie wir dorthin gekommen sind. In diesen vielen Stunden kann es um Hoffnung gehen, darum, dass Dinge umkehrbar sind, darum, unseren Glauben zu kultivieren, dass Dinge aus einem bestimmten Grund geschehen, um uns Lektionen zu erteilen, dass wir Teil von etwas Größerem sind als wir selbst.

Für mich ist das Verstehen der erste Schritt: aber kein Selbstzweck. Was den Unterschied ausmacht, ist die Wahl der Aktionen.

Die Aneignung der Krankheit setzt sich aus mehreren Stufen zusammen: 

    Schock und Verleugnung: Wir geben der Krankheit, den Symptomen, Worte.

    Wut, Rebellion: Wir suchen jemanden, dem wir die Schuld geben können, uns selbst, dem Arzt oder dem Universum.

    Verhandeln oder Leugnen der chronischen Krankheit: Ich werde eine Lösung finden.

    Depression oder Angst vor der Krankheit: Wir verstehen, dass sie dauerhaft sein wird, dass sie nicht verhandelbar ist. Unser Selbstwertgefühl kann dann einen Schlag erleiden, weil unsere Kapazitäten reduziert sind.

    Annahme oder Aneignung: Wir bauen unser Leben neu auf und organisieren es neu. 

Außer, dass... Es ist nicht linear, und man kann von einem zum anderen gehen und hat das Gefühl, rückwärts zu gehen. Es kann einen Unterschied machen, das zu wissen, denn alles geht vorbei und Sie können sich schnell wieder in der Energie- und Motivationsphase befinden, um endlich zu handeln.

Doch was ist dann zu tun?

    Unterstützung erhalten, um unsere neuen geistigen und körperlichen Grenzen kennen zu lernen und uns selbst wieder zu finden durch spezialisierte Therapeuten oder Coaches.

    Umgebe Dich mit Gleichgesinnten: durch soziale Netzwerke, Diskussionsgruppen und Patientenverbände.

    Kultiviere Deine spirituelle Dimension: Glaube an etwas Größeres, dass die Krankheit einen Sinn hat, dass mit ihr wertvolle Lektionen kommen.

Hier findest Du einige Ressourcen, die Dir bei der Akzeptanz weiterhelfen: 

    Radikale Akzeptanz von Tara Brach.

    Rückkehr zur Liebe: Harmonie, Lebenssinn und Glück durch "Ein Kurs in Wundern" von Marianne Williamson.

 🥰"

Camille, Dein Gesundheitscoach 💪

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